7.1.2012
Erfolgreiche Standaktion am Kreuzplatz!
Unser Kandidat Philippe Brühlmann entschloss sich kurzerhand zu einer spontanen Standaktion für den Samstag auf dem Kreuzplatz.
Zahlreichen Interessierten bot sich die Möglichkeit, dem Kandidaten auf den Zahn zu fühlen, und diese Gelegenheit wurde natürlich sehr rege ergriffen.
Trotz der Kälte wurde diskutiert, die Kinder erhielten Gummibärli und den Erwachsenen wurde das Wochenende mit Cola-Fröschen versüsst.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dem Fahrdiesnt des Wagens und natürlich den lieben Bürgerinnen und Bürgern, die dem Kandidaten einen guten Kaffee vorbei brachten!
Die Standpunkte, Meinungen und auch Persönliches über den Kandidaten:
www.svp-thayngen.ch
23.12.2011 im Heimatblatt:
15.12.2011
Pressemitteilung SVP Thayngen
Gemeindepräsidium
Die SVP Thayngen ist erfreut über das gute Wahlresultat von Philippe Brühlmann und bedankt sich ganz herzlich bei den Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir interpretieren dieses Resultat als Auftrag, womit unser Kandidat im 2. Wahlgang nochmals antreten wird. Wir sin der Überzeugung das Philippe Brühlmann mit seinen politischen Ansichten weite Bevölkerungskreise anzusprechen vermag. Seine bisherigen Vorstösse zum Thema der erneuerbaren Energien im Thaynger Einwohnerrat, zeugen von einer weitsichtigen Denkweise. Eine Denkweise die er auch bei zukünftigen Projekten wie dem Um- und Neubau des Altersheimes einbringt, so votiert Philipe Brühlmann bei der Finanzierung für eine Gemeindelösung, als Zeichen der Solidarität zwischen den verschiedenen Generationen. Wenn Alt und Jung zusammenspannen, können seiner Ansicht nach, viele Probleme gelöst werden, so auch der Ersatz der hoch defizitären Badeanstalt.
Der Vorstand der SVP Thayngen würde sich freuen, wenn Sie am 22. Januar 2012 unseren Kandidaten Philippe Brühlmann, unterstützen und ihm als Zeichen des Vertrauens Ihre Stimme geben werden.
Schulbehörde
Für die Gesamterneuerungswahlen im Jahr 2012, stellen sich die bewährten und engagierten Schulbehördemitglieder Kurt Stihl aus Opfertshofen und Urs Winzeler aus Barzheim der Wiederwahl. Der Vorstand der SVP Thayngen verzichtet bei der aktuellen Wahl auf eine Kandidatur, da die Mitgliederzahl der Schulbehörde im kommenden Jahr von 6 auf 5 reduziert wird. Dies weil der bei der Fusion dem Unteren Reiat zu gesprochene Sitz wegfällt.
Vorstand SVP Thayngen
11.12.2011
Thayngen: Zweiter Wahlgang ist nötig
Kein Kandidat errreicht das absolute Mehr/ Brühlmann liegt vorne / SP und ÖBS ziehen zurück
Philippe Brühlmann liegt nach dem ersten Wahlgang bei der Ersatzwahl des Gemeindepräsident in Thayngen vorne. Das Bild entstand bei der Kandidatenvorstellung im Gemeindehaus. swb-Bild: of
Thayngen (of). Bei der Wahl zum Gemeindepräsident in Thayngen ist ein zweiter Wahlgang nötig. Keiner der Kandidaten erreichte nach Auszählung das absolute mehr von 1.130 Stimmen. Das beste Ergebnis holte Philippe Brühlmann (SVP), mit 823 Stimmen. Bruno Jud (FDP) kam auf 739 Stimmen. Schon abgeschlagener ist die aktuelle Einwohnerratspräsidentin Katja Stauber (SP) mit 344 Stimmen, das Schlusslicht bildet für viele überraschend Heinz Rether (ÖBS) mit 233 Stimmen. Auf vereinzelte Personen wurden insgesamt 37 Stimmen abgegeben.
Die Wahlbeteiligung lag bei 71,50 Prozent. Insgesamt 2.339 gültige Stimmen wurden abgegeben. 163 Stimmzettel waren ungültig oder leer.
Philippe Brühlmann zeigte sich im Gespräch mit dem WOCHENBLATT sehr positiv überrascht. »Es waren doch vier sehr gute Kandidaten angetreten, da ist es ein starkes Zeichen jetzt vorne zu liegen«, sagte Brühlmann. »Jetzt erst recht ist nun seine Devise für einen zweiten Wahlgang am 22. Januar 2012, denn er sei unbverbraucht und es aus seinem Beruf als Pilot her auch gewohnt an Probleme dymanisch heranzutreten. Das hätten auch die Wähler offensichtlich erkannt.
Bruno Jud sagte auf Anfrage des Wochenblatt, dass das Ergebnis erst einmal das Verhältnis der Parteien in Thayngen widerspiegle. Die Fusion der Gemeinden im Reiat habe die SVP gestärkt. Das erkläre auch, dass der SVP-Kandidat nun erst mal die zweiten Stimmen erhalten habe. Jud will auf jeden Fall in den zweiten Wahlgang nun einsteigen. »Der Wahlkampf findet sicher mit mir statt.«
Bis zum Abend erklärte die ÖB für Kandidat Heinz Rether den Rückzug aus der Wahl. Auch SP Kandidatin Katja Stauber (SP) wird beim zweiten Wahlgang nicht mehr dabei sein, so dass es eine Stichwahl zwischen Jud und Brühlmann gibt.
Bei der ebenfalls anhängigen Wahl für einen Vertreter in der Schulbehörde gab es erwartungsgemäß 1.539 leere oder ungültige Stimmzettel. 503 Stimmen wurden an verschiedene Personen abgegeben weil es keinen erklärten Kandidat gab.
12.12.2011
Thayngen: Ein zweiter Wahlgang
Blumen gab es, aber keine Entscheidung (von links): Heinz Rether (ÖBS), Bruno Jud (FDP), Gemeindepräsident Bernhard Müller, Philippe Brühlmann (SVP) und Katja Stauber (SP).Bild Bruno Bührer
Keine Entscheidung im ersten Wahlgang bei der Thaynger Gemeindepräsidentenwahl: Im ersten Wahlgang am vergangenen Wochenende erreichte kein Kandidat das absolute Mehr, indes lagen Philippe Brühlmann (SVP) und Bruno Jud (FDP) deutlich vorn.
Um ihren neuen Gemeindepräsidenten und den Nachfolger von Bernhard Müller (SVP) zu wählen, müssen die Thaynger Stimmberechtigten am 22. Januar 2012 nochmals an die Urnen: Nicht unerwartet ergab sich nämlich am Wochenende im ersten Wahlgang kein definitives Ergebnis – die Ausgangslage mit drei Kandidaten und einer Kandidatin, also mit vier Bewerbern, hatte den direkten Durchmarsch ins Präsidialamt unwahrscheinlich werden lassen. Und auch wenn nun eine zweite Runde fällig wird, eine Vorentscheidung ist trotzdem gefallen. Heinz Rether (ÖBS) und Katja Stauber (SP) sind nach mässigen Stimmenzahlen von lediglich 233 (Rether) und 344 (Stauber) aus dem Rennen und sogar aus dem Dunstkreis eines politischen Wiederauferstehungswunders gefallen – und gänzlich überraschend kommt auch dies nicht.
Klare Zweiteilung
71,5 Prozent der Stimmberechtigten gingen an die Urne, und sie formulierten klare Präferenzen in die klassische bürgerliche Richtung. Bei 160 leer eingelegten und 3 ungültigen Stimmzetteln hatten Philippe Brühlmann (SVP) mit 823 Stimmen und Bruno Jud (FDP) mit 739 Stimmen klar die Nase vorn. Das sind beeindruckende Positionsbezüge, wenngleich beide das absolute Mehr (1089) deutlich verfehlten. Indes liegt bei der Verteilung dieser Podestplätze vielleicht eine leise Überraschung: Viele hatten im Vorfeld Bruno Jud vor Philippe Brühlmann gesehen, aber sie haben wohl die (traditionelle) Rechnung ohne die «neuen» Stimmberechtigten aus den ländlichen Ortsteilen gemacht.
Das Gewicht des Unteren Reiats
Bei den Neu-Thayngern hat die SVP ein erhebliches Gewicht, und dieser Einfluss hat das Resultat nicht unerheblich beeinflusst. Allerdings offenbart der knappe Stimmenabstand zwischen Brühlmann und Jud auch, dass der erste Durchgang der Thaynger Gemeindepräsidentenwahl zwar voraussichtlich eine Kandidatenreduktion bewirkt, aber sonst das Rennen nach wie vor völlig offen ist. Wenn am 22. Januar der zweite Wahlgang stattfindet, kommen ausreichend schwergewichtige Stimmenpakete auf den freien politischen Markt, die eine weitere spannende Ausmarchung erwarten lassen. Bruno Jud zeigte sich deshalb auch zufrieden mit dem Resultat und auch vom guten Abschneiden von Philippe Brühlmann nicht überrascht. Auf dem Land könne die SVP auf starke Wählerschichten zählen, meinte Jud, der selbstverständlich einen zweiten Anlauf wagt und auch keinen Grund hat, die Segel zu streichen. Und auch Philippe Brühlmann war natürlich höchst zufrieden, ja sogar ein wenig überrascht vom exzellenten Resultat. Auch er glaubt, im Unteren Reiat einen starken Rückhalt gehabt zu haben. Enttäuschend dagegen die Stimmenzahlen von Katja Stauber, die «schon etwas mehr» erwartet hat, und von Heinz Rether, der angesichts der Konstellation allerdings betonte, dass er mit einem solchen Resultat habe rechnen müssen. In der Tat dürfte es in «Gross-Thayngen» der SP und der ÖBS noch schwerer fallen, die traditionell grossen politischen Parteien zu bedrängen. Umgekehrt dürfte es gerade die Kernwählerschaft der zwei Verlierer des Wochenendes sein, die im zweiten Wahlgang gleichsam das Zünglein an der Waage spielen wird. Ob dies ausreicht, die politischen Wunden dieses Wochenendes zu heilen, wird sich weisen.
Auch zweite Entscheidung vertagt
Keine Entscheidung fiel auch beim zweiten Thaynger Urnengang des Wochenende, allerdings war dies ohnehin schon klar: Bei der Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulbehörde für den Rest der Amtsdauer 2009 bis 2012 gab es ja auch weder eine offizielle Kandidatin noch einen offiziellen Kandidaten, sodass der Wahlgang zum nachhaltig bekannten politischen Holdrio verkommen musste. Fast 1500 Wahlzettel gingen leer ein und auf 503 Zetteln machte sich mit beliebigen Namensnennungen der Unernst breit. Der Form halber sei noch angefügt, dass das absolute Mehr bei dieser allerdings unumgänglichen Farce 252 Stimmen betrug. Ein zweiter Wahlgang wird hoffentlich wirkliche Substanz, sprich eine Kandidatur, bringen. Womit klar ist: Politisch ist Thayngen in dieser Vorweihnachtszeit noch nicht beschenkt worden. Der Kampf um das Gemeindepräsidium geht weiter. Aber die Entscheidung darf ja ruhig ein wenig erdauert werden. Bernhard Müller, der abtretende Gemeindepräsident, versäumte es nämlich gestern bei der Präsentation der Wahlergebnisse nicht, auf «drei schöne Amtsperioden» hinzuweisen, die er gehabt habe. Also, bei solchen Perspektiven lohnt sich auch ein zweiter Wahlgang. (J. R.)
Thaynger Wahl-Resultate auf einen Blick
Philippe Brühlmann (SVP) 823, Bruno Jud (FDP) 739, Katja Stauber (SP) 344, Heinz Rether (ÖBS) 233, Absolutes Mehr 1089, Stimmbeteiligung 71,53 Prozent
25.11.2011
Auf dem Weg ins Gemeindepräsidium (von links): Heinz Rether (ÖBS), Katja Stauber (SP), Moderator Wälz Studer, Bruno Jud (FDP) und Philippe Brühlmann (SVP). Bild Eric Bührer
Mit Stil, Charme und guten Argumenten
Der Wahlkampf um das Thaynger Gemeindepräsidium befindet sich in seiner heissen Phase. Allerdings behielten die drei Kandidaten und die Kandidatin an einer Podiumsdiskussion gleichwohl einen klaren Kopf - und bewiesen Stil
Thayngen Es geht um viel. Um das Thaynger Gemeindepräsidium und mithin um ein 75-Prozent-Pensum mit viel Verantwortung. Und der Weg dahin ist gar nicht einfach. Nicht weniger als drei Kandidaten und eine Kandidatin drängen sich im Vorzimmer zum Gemeindepräsidium, und darüber hinaus wird in Thayngen oft genug ziemlich hemdsärmelig und kompromisslos politisiert. Nichts für sensible Seelchen also, und so versprach die Podiumsdiskussion unter der Leitung von Wälz Studer (Radio Munot) am vergangenen Mittwochabend mit Philippe Brühlmann (SVP), Bruno Jud (FDP), Heinz Rether (ÖBS) und Katja Stauber (SP) denn auch einigen Zündstoff.
Herausragend waren dann allerdings und zum Glück nicht rhetorische Ex- und Implosionen, sondern die erstaunlich hohe Qualität dieses Podiums: Eloquent von Studer moderiert und gesteuert (in einer idealen Mischung von attraktiver Schau und sachlichen Grundlagen), schlugen sich die Kandidaten mit Stil, mit viel Charme und vielen guten Argumenten. Liebhaber handfester persönlicher Konfrontationen kamen da überhaupt nicht auf ihre Rechnung, wohl aber die Geniesser des feinen politischen Diskurses und der offenen und ehrlichen Stellungnahme. Das alles hatte fast den Anstrich einer gewissen "staatsmännischen" Abgeklärtheit - und trotzdem erwies sich der Abend als sehr muntere, sehr dynamische Präsentation mit Kandidaten, die offensichtlich für präsidiale Ämter gut geeignet oder jedenfalls bestens vorbereitet sind.
Die Finanzen als Problem
Man konnte sogar zur Erkenntnis gelangen, dass die Vertreter der vier Ortsparteien trotz der brisanten Ausgangslage eine neue politische Kultur pflegten: Eigenständig in der Sache, aber moderat im Ton. Und darüber hinaus fanden sich naturgemäss auch viele Übereinstimmungen: Wenn die ganz realen und handfesten kommunalen Sachthemen und weniger wolkenverhangene Ideologien die Diskussion bestimmen, finden sich schon mal FDP, SP, SVP und ÖBS in einem Boot - ohne dass deswegen einem Kandidaten ein Zacken aus der Krone fiele. Beispiel Schwimmbad: Das muss saniert werden (alle einig) - und auf eine Badi kann Thayngen nicht verzichten). Über den Standort kann (Rether, Stauber), ja muss (Jud, Brühlmann) gesprochen werden, aber hier schienen vier am Werke, für die eine abweichende Meinung nicht unbedingt den Weltuntergang bedeutet. Alle vier sprachen sich sogar dafür aus, dass das Schwimmbadwasser (in der neuen Badi) aufgeheizt werden soll, wenngleich mit erneuerbaren Energien. Die vier plädierten sogar einhellig für eine Schuldenbremse in der kommunalen Haushaltpolitik, und deutlich wurde, dass die Finanzen zu Thayngens grösstem Problem geworden sind - das wird parteipolitisch übergreifend so gesehen. Steuererhöhungen sind deshalb kein Tabu (mehr). Für Bruno Jud übrigens ist die Erhöhung des Steuerfusses für 2012 keine Missachtung des Volkswillens, da Gemeinde- und Einwohnerrat hart gespart und damit die wesentlichste Volksforderung erfüllt haben. Und: Trotz allen Sparbemühungen darf der Unterhalt der Infrastruktur nicht vernachlässigt werden - das würde sich später (mit hohen Kosten) rächen. Katja Stauber wäre sogar für eine noch grössere Steuerfusserhöhung, denn sie will vor allem soziale Errungenschaften verteidigen, auch Heinz Rether stellt sich hinter die Anhebung des Steuerfusses, wobei er wohl für das ultimative Argument besorgt war: "Wir haben gar keine Alternative mehr." Auch Philippe Brühlmann sieht sich offensichtlich mehr der Not denn dem eigenen Trieb gehorchend, denn die Erhöhung des Steuerfusses seit jetzt "eine Notübung".
Sachlich geprägte Diskussion
Die Zeiten sind eindeutig auch in Thayngen härter geworden - oder gerade in Thayngen, wo die Steuern namentlich juristischer Personen arg erodiert sind. Darauf reagierten die Kandidaten erfreulicherweise indes nicht mit populistischen Sprüchen oder voreiligen Rezepten, sondern mit kühler Gelassenheit und analytischem Bemühen. Allesamt äussersten sie sich beispielsweise differenziert zum grossen Projekt der Erneuerung des Altersheims. Eine Objektsteuer wird in diesem Fall mehrheitlich kritisch gesehen, aber die künftige juristische Form wird wesentlichen Einfluss auch auf die Finanzierung des Vorhabens haben. Keine voreiligen Versprechungen also. Ja, sie war sachlich geprägt, munter und anständig, diese Podiumsdiskussion, ein Beweis, dass man auch im Geiste der dörflichen Gemeinschaftlichkeit um das Gemeindepräsidium konkurrieren kann. Eine reife politische Leistung vor einem übrigens hoffnungslos überfüllten Gemeindehaussaal. Die Thaynger Politik hat mit diesem Auftritt gewonnen - ob die einzelnen Darsteller profitieren konnten, wird sich weisen. (J. R.)
11.11.2011
Damit Thayngen eine "Perle" bleibt
Finanziell gesunden und nachhaltig wachsen: Kandidat Philippe Brühlmann präsentierte gestern seine politischen Standpunkte. Bild Doris Kleck
Die SVP Thayngen will mit Philippe Brühlmann das Gemeindepräsidium verteidigen.
Thayngen Thayngen wählt am 11. Dezember einen Nachfolger für Gemeindepräsident Bernhard Müller. Das Kandidatenfeld ist komplett: Bruno Jud tritt für die FDP an, Katja Stauber für die SP und Heinz Rether für die ÖBS. Und seit Mittwoch ist nun auch die Kandidatur von Philippe Brühlmann offiziell. Die SVP nominierte ihn einstimmig, gestern präsentierte er sich den Medien Der 38-Jährige ist in Barzheim aufgewachsen und wohnt in Thayngen. Er arbeitet als Pilot bei Jet Aviation und ist bereit, den "Steuerknüppel" abzugeben und stattdessen das Zepter in Thayngen zu übernehmen. Eine Tatsache, die Jörg Winzeler, den Thaynger SVP-Vizepräsidenten, sichtlich erfreute. Ist doch Pilot für viele immer noch ein Traumberuf. Winzeler beschreibt Philippe Brühlmann, der seit vier Jahren die SVP als Einwohnerrat vertritt, als gradlinig und kommunikativ. Brühlmann äussert seine Meinung auch dann pointiert, wenn sie nicht unbedingt der Parteilinie entspricht. Zum Beispiel im Falle der Recyclingfirma SwissRec.
Philippe Brühlmann bezeichnet Thayngen und seine Ortsteile als "Perle", der es Sorge zu tragen gilt - das ist gleichzeitig Brühlmanns Motivation. Der Vater eines sechsjährigen Sohnes stellte gestern seine politischen Ziele vor. Vorrang hat die Konsolidierung der Gemeindefinanzen. Die finanzielle Situation Thayngens ist derzeit nicht wahnsinnig rosig, zudem stehen grosse finanzielle Herausforderungen, wie die Investitionen im Alterswohnheim, an. Brühlmann sagt deshalb, "Der Steuerfuss ist nicht in Stein gemeisselt und muss scharf beobachtet werden." Im Moment gelte es aber, den Volksentscheid zum Steuerfuss-Referendum zu respektieren. Die Geschäftsprüfungskommission empfiehlt bekanntlich eine Erhöhung des Steuerfusses von 82 auf 85 Prozent, nächste Woche entscheidet der Einwohnerrat im Rahmen der Budgetberatung darüber. Weiter will sich Brühlmann für eine sinnvolle Wohnraumentwicklung einsetzen und damit das Steuersubstrat der natürlichen Personen erhöhen und zur gesunden wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Für die Ansiedlung von Firmen sei für Thayngen das "Umfeld zwar schwierig", sagt Brühlmann, weil Unternehmen vor allem Zentrumsnähe suchen. Doch wenn Thayngen schnell und flexibel bleibe, sei hier durchaus was auszurichten. Ein Thema, das Brühlmann bereits im Einwohnerrat intensiv beschäftigte, sind die erneuerbaren Energien. Für deren Ausbau würde er auch als Gemeindepräsident plädieren. Und last but not least sind ihm auch gute Verkehrsanbindungen ein Anliegen: "Die gute Anbindung der Ortsteile zu den Arbeitsplätzen ist wichtig", so Brühlmann. (dk)
19.10.2011
Neuer Gemeindepräsident für Thayngen
Philippe Brühlmann, Mann mit Übersicht ins Thaynger Cockpit
Philippe Brühlmann, zurzeit weilt der Flugkapitän bis Ende Oktober
in Dallas USA im Simulatortraining.
Bekanntlich schlägt der Vorstand der SVP Thayngen/Reiat den 38-jährigen Philippe Brühlmann als Nachfolger von Bernhard Müller als neuen Gemeindepräsident vor.
Die Wahlen sind am 11. Dezember. Philippe Brühlmann, Pilot bei der Jet Aviation in Zürich, hat schon viel von der Welt gesehen. Gesehen hat man ihn jedoch weniger in „allen Gassen“ was seine beruflich Anforderung in der Flugbranche mit sich bringt. So weilt Philippe Brühlmann bis Ende Oktober in Dallas USA und wird auf ein zusätzliches Flugzeugmuster geschult.
Bei allen weltweiten Destinationen von Brühlmanns Flugplan sind zwischendurch seine Aussagen dem SVP Vorstand und der SVP Fraktion bekannt: „Weisch ich würd au mol gärn as Bibermer Zwetschgefäscht, als uf anderi Kontinent go chere....“. Deutliche Aussagen also, die beim Lohnemer Bürger Philippe Brühmann auf den Wunsch einer Sesshaftigkeit schliessen lassen. Dies wohl nicht zuletzt auch in Bezug auf sein Umfeld mit seinem sechsjährigen Sohn Manuel.
Das der Flugkapitän eine grosse Weitsicht hat, bringt seine Internationalität mit sich. Trotzdem engagiert er sich im Einwohnerrat gerne, vor allem für bürgerlichen Anliegen. Aber nicht nur klare Aussagen im Parlament auch die Kommunikation über alle Parteigrenzen hinweg, zeichnen Philippe Brühlmann auch als Integrationsfigur aus. Bei brisanten Themen nimmt er deutlich Position ein, wie z.B. in Fragen der geplanten Ansiedlung einer Schrottanlage beim Kesslerloch: “Lauter wie die Militärflieger bei Dübendorf“ wetterte er im Einwohnerrat, als er den Vergleich der Dübendorfer Schrottanlage als Beispiel heranzog. Anderseits brachte der gelernte Elektromechaniker mit Weiterbildung zum EDV-Fachmann, Vorstösse im Einwohnerrat in Richtung erneuerbaren Energiegewinnung wie Windanlagen. Somit ist es nicht weit her, dass der EDV-Freak auch nebst der Fliegerei ein eigenes kleines Unternehmen im Dienstleistungsbereich von Internetlösungen und Elektronikartikel neben her führt.
Politischer Mut
Politischer Mut bewies der Politiker Brühlmann kürzlich mit einer Motion im Einwohnerrat, nämlich die Gemeindeversammlung wieder einzuführen. Dabei kam er in der Abstimmung nur knapp nicht auf die Mehrheit . In finanziellen Fragen hat sich Brühlmann auch immer deutlich positioniert: Abbau der Schuldenlast, sparen soweit es geht, dass die nötigen Dienstleistungen der attraktiven Wohngemeinde gewährleistet sind. Ansonsten ist der Steuerfuss massvoll nach oben anzupassen ohne die Konkurrenzfähigkeit mit gleich gestellten Gemeinden zu gefährden.
Auch ist es ihm in der Rolle als Vater ein Anliegen, dass für Recht und Ordnung der Finger auf die Wunden gesellschaftlicher Problemstellen gedrückt werden. So thematisierte er kürzlich das immer grösser werdende Problem des „Littering“, beispielsweise der Abfälle
Entlang der Schulwege.
Breite EDV Ausbildung und mehrsprachig
Wenn in Zukunft bei der Gemeindeverwaltung neue EDV-Lösungen eingeführt werden, kann der EDV-Fachmann Brühlmann vorne mitbestimmen. Oder bei der Frontarbeit in der Wirtschaftsförderung ist eine Kommunikative und mehrsprachige Repräsentationsperson sicher von Vorteil.
Der Vorstand der SVP Thayngen ist überzeugt, dass ein weiterer Pilot aus den SVP Kreisen auch ins Cockpit von Thayngen passt. Ganz unter dem Leitsatz, Philippe Brühlmann, Mann mit Weitblick.
Die Nominationsversammlung der SVP findet am Mittwoch, 9. November 2011 um 20.00 Uhr im Rest. Gemeindehaus in Thayngen statt. Interessierte auch über die Parteigrenzen hinaus sind herzlich eingeladen.
SVP Thayngen Vorstand
18.10.2011
Das Wahlkarussell dreht sich
Philippe Brühlmann (SVP) will die Chance packen, für das Amt des Gemeindepräsidenten zu kandidieren und damit den Beruf als Berufspilot aufzugeben. Bild zvg
Für die Wahl eines neuen Gemeindepräsidenten schlägt der Vorstand der SVP Thayngen Philippe Brühlmann vor.
von hans-caspar ryser
thayngen Mit dem angekündigten vorzeitigen Rücktritt von Bernhard Müller, Gemeindepräsident von Thayngen, per Ende April 2012 (siehe SN 8. 7. 2011) wird eine grössere Lücke in der politischen Landschaft von Thayngen zu schliessen sein.
Nachdem vorerst nicht klar war, ob es bis zum Ende der Amtszeit zu einer Übergangslösung kommen würde, beispielsweise mit der Vizepräsidentin Theres Sorg, steht nun seit September fest, dass am 11. Dezember 2011 ein neuer Gemeindepräsident für den Rest der Legislaturperiode gewählt wird. Diese Entscheidung hatte der Gemeinderat Thayngen den Parteipräsidenten Anfang September mitgeteilt. Im Herbst 2012 finden bekanntlich im Kanton Schaffhausen die Gesamterneuerungswahlen statt. Der neu gewählte Gemeindepräsident wird sich demnach bereits nach einigen Monaten im Amt durch die Stimmberechtigten von Thayngen bestätigen lassen müssen.
Wahlkarussell kommt in Fahrt
Mit dem erwähnten Entscheid des Gemeinderats und der erfolgten Information der Ortsparteien beginnt sich nun das Wahlkarussell zu drehen. Doch dürfte es nicht einfach sein, dieses wichtige Amt mit einer geeigneten Person zu besetzen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil sich der gewählte Präsident bei den Gesamterneuerungswahlen im Herbst 2012 einer Wiederwahl stellen muss. Trotzdem verspricht die Ersatzwahl spannend zu werden, zumal die FDP, die SP und allenfalls die ÖBS versuchen dürften, der SVP Thayngen den Sitz an der Spitze der Gemeindeexekutive streitig zu machen. Den Anfang hat nun die SVP Thayngen gemacht. Wie sie gestern bekannt gab, schlägt der Vorstand der SVP Thayngen der Nominationsversammlung Philippe Brühlmann als Kandidaten für die Ersatzwahl des Gemeindepräsidenten vor. Die offizielle Nominationsversammlung findet am 9. November 2011 statt. Philippe Brühlmann ist 38 Jahre alt, ledig, Vater eines 6-jährigen Sohnes und von Beruf Flugkapitän bei der Jet Aviation AG in Zürich. Durch seine Tätigkeit als Einwohnerrat und Vorstandsmitglied der SVP Thayngen habe sich Philippe Brühlmann gut mit den aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen von Thayngen vertraut gemacht. Der Vorstand der SVP Thayngen sei deshalb überzeugt, mit Philippe Brühlmann einen engagierten Kandidaten im besten Alter präsentieren zu können. Aufgrund seines vielfältigen beruflichen Werdeganges und seiner kommunikativen Art sei der vorgeschlagene Philippe Brühlmann denn auch gut in der Lage, die anspruchsvollen Anforderungen dieses Amtes bestens zu erfüllen. Zur Motivation, für dieses Amt zu kandidieren, erklärte Philippe Brühlmann, dass ihm Thayngen sehr ans Herz gewachsen sei und dass er sich bereit fühle, eine berufliche Neuorientierung zu wagen. Gemäss Werner Hakios von der FDP Thayngen werde die Partei voraussichtlich einen Kandidaten vorschlagen. SP und ÖBS waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar.