Liebe Leserin, lieber Leser,
gerne geben wir Ihnen die Gelegenheit, noch mehr Detailliertes über unseren Kandidaten für das Gemeindepräsidium zu erfahren.
Viel Vergnügen beim Lesen!
Budget und Steuern
„Das Budget wird schlank bleiben und der erhöhte Steuerfuss ist ein Fakt und momentan kein Thema mehr, sofern wir unsere Wachstumsziele in den nächsten Jahren erreichen und zusätzliches Steuersubstrat durch den Zuzug neuer Einwohner erzielen können. Es gilt nun mit aller Kraft und Disziplin, ausgeglichene Rechnungen zu präsentieren. Wie schon mehrmals erwähnt, strebe ich eine Konsolidierung der Gemeindefinanzen an. Ehrlichweise muss ich erwähnen, dass der Steuerfuss nicht in Stein gemeisselt werden kann, aber er ist ein wichtiger Standortfaktor und muss auch entsprechend scharf beobachtet werden!“
Wirtschaftliche Entwicklung
„Erste Priorität hat die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung, damit wir jederzeit unsere Vorteile kommunizieren und verbreiten: Anders gesagt, unser Standort als den Besten immer wieder gut zu vermarkten. Es ist momentan leider nicht ganz einfach, grosse Hauptsitze nach Thayngen zu bringen, da grosse Firmen ihre Hauptsitze im städtischen Umfeld ansiedeln wollen. Am Beispiel einer kürzlich angesiedelten Firma sieht man jedoch, dass Thayngen für Neuansiedlungen jeder Zeit bereit ist und mit normalem Aufwand schnell und flexibel Hand, Industrieland und Infrastruktur bieten kann und sich so ein erfreulicher Trend einstellt.“
Erneuerbare Energien
„Die SVP ist schon lange ein Vorreiter in diesem Bereich mit diversen Vorstössen wie Kleinwasserkraftwerke, Windkraftmessungen, umweltfreundlichen Heizzentralen. Daneben haben wir im Dorf einige Pioniere, die sich der Energiegewinnung aus Biomasse verschrieben haben, der Erfolg ist sichtbar. Es entwickelt sich ein wichtiger und dynamischer Wirtschaftszweig und die Wertschöpfung bleibt innerhalb der Gemeinde. Dies ist nicht Fukushima, sondern gesunder Menschenverstand.
Umbau und Renovation des Alterswohnheims
„Es geht dabei um die Frage, wollen wir ein auf solidarischem Weg finanziertes solides Generationenbauwerk oder wollen wir das nicht. Ich will es! Es muss für die Bewohner ein attraktives Heim bleiben und es ist ein wichtiger Standortfaktor! Wichtig dabei: Die zukünftige Rechtsform muss diskutiert und in der Bevölkerung breit abgestützt sein. Momentan ist der Gemeinderat in einem Vergleich der Rechtsformen um Vor- und Nachteile abzuklären. Wir reden hier schlussendlich von Baukosten von 20 bis 25 Mio Franken. Ich persönlich sehe nicht den Weg über eine Stiftung, obwohl diese auch Vorteile hat wie beispielsweisse schnellere Entscheidungsfindungen. Da die Gemeinde aber sowieso finanzielle Mittel bereitstellen muss, allenfalls mit Bürgschaften, und dies übrigens heute schon tut, bin ich klar der Meinung, dass sich die Gemeinde das Mitspracherecht vollumfänglich sichern muss. Das Alterswohnheim ist in der Bevölkerung emotional verankert, ein wichtiges Generationenwerk. Eine Diskussion, ob nun beliebt oder nicht, wird sicher auch über eine allfällige Objektsteuer entstehen.“
Badi wie weiter?
„Wir haben 2 Badi’s: Die genossenschaftlich im unteren Reiat organisierte und die im Ortsteil Thayngen. Die Badi im unteren Reiat ist eine ideale Ergänzung, die ihre Stärken mit der Schaffung der Tagesschule zeigen kann. Bei unserer Schulinfrastruktur müssen der Schwimmunterricht und das Angebot an die Bevölkerung gewährleistet sein, dies ist ein bekanntes Bedürfnis. ABER: Nicht unbedingt an diesem Standort und dieser Form, das Bad in Thayngen ist schlicht ein energietechnisches und finanzielles schwarzes Loch! Im Angesicht des AWH-Projektes und auch unseres neuen Bahnhofes, der auch was gekostet hat, muss festgestellt werden, dass wir in der jetzigen finanziellen Situation nicht alles miteinander machen können, ansonsten fahren wir die Gemeinde sprichwörtlich an die Wand und das wird nicht passieren!
Konkret will ich damit sagen: Neue Standorte mit vernünftiger Redimensionierung sind aus meiner Sicht eine überaus prüfenswerte Variante und die Projektierung wird laut den Aussagen des Gemeinderates jetzt in Angriff genommen, erste Resultate erwarten wir im Frühling. Eine Renovation der jetzigen Anlage wäre laut momentanem Wissensstand zu kostspielig und nicht sinnvoll. Ein Weiterbetrieb im unbeheizten Zustand ist gerade noch knapp tragbar, bis die Fakten zusammengetragen und abgeklärt sind.“
Jung, dynamisch, offen, verantwortungsvoll.
„In meinem Beruf als Flugkapitän habe ich im Cockpit täglich wichtige Entscheide zu treffen.
Dabei werden Führungskompetenz und internationale Erfahrung vorausgesetzt. Das Bewahren eines kühlen Kopfes in Krisensituationen ist dabei von existentieller Bedeutung. Mit diesen Eigenschaften stelle ich mich verantwortungsbewusst den künftigen Herausforderungen.
Thayngen wird auf jeden Fall einen guten Präsidenten bekommen. Nun, ich sehe mein Alter und meine offensichtliche Unverbrauchtheit, meine grosse Belastbarkeit und mein bewusstes Flair für den Blick von oben- und nicht aus dem dunklen Graben- als klare Stärken. Sie prägen mich und geben mir die Energie, die Aufgaben dieses anspruchsvollen Amtes engagiert anzugehen- zusammen mit dem Gemeinderat, dem Einwohnerrat und allen Stimmbürgern- für eine erfreuliche Zukunft von Thayngen.“
Führungserfahrung und Teamfähigkeit
„Ich glaube, ich muss da etwas Aufklärung betreiben; grundsätzlich ist es so, dass ich im Arbeitsalltag momentan eine teure Maschine mit lebendigen Fluggästen als Flugkapitän mit meinen Kolleginnen und Kollegen durch die dritte Dimension bewege. Das heisst, ich stehe an der Spitze, sei es in der Führung der Kollegen im Cockpit oder der Übernahme der vollen Verantwortung für alle Personen an Bord inkl. der Maschine und der Umwelt und ich kann nicht einfach auf die Bremse treten und rechts ran fahren, wenn etwas nicht so ist wie es sein sollte. Ich bin ausgebildet und werde dafür bezahlt, um im Notfall die richtigen Entscheidungen zu treffen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen, um, unter Berücksichtigung der Fakten, der Sicherheit von Leib und Leben volle Aufmerksamkeit zu schenken. Und auch genau da, in der Mitarbeiterführung, werden wir jedes Jahr wieder geschult und auf den neusten Stand gebracht. In der Fliegerei redet man vom sogenannten CRM, dem Crew Ressource Management, wo auch ganz bewusste Krisen- und Notfallszenarien bearbeitet werden und die menschlichen Faktoren ein grosses Thema sind. Daher mache ich mir deswegen keine Sorgen, wobei ich auch ganz klar behaupte, dass die Führungsqualität schlussendlich auch eine Frage der Sozialkompetenz ist. Man kann Leute in Führungsseminare schicken, und sie werden trotzdem nie gute Vorgesetzte werden…“
Bibliothek
„Ich bin manchmal dort meines 6-jährigen Sohnes und seiner Mutter wegen, denn sie sind regelmässige „Konsumenten“. Selber nutze ich die Bibliothek nicht, da ich mich vom Beruf her schon täglich in technischen Schriften vertieft bin und viel lese. (lacht) ABER: Auch dort muss die Gebührenstruktur sauber analysiert werden, wobei andere Modelle und Erfahrungswerte geprüft, verglichen und eventuell fair und vernünftig übernommen werden könnten. Im Budget 2012 ist entsprechend eine Spar-Massnahme aufgeführt.“
Verkehrsanbindung von Strasse und Schiene
„Grundsätzlich kann man mit der jetzigen Anbindung , ich betone, fast aller Ortsteile zufrieden sein. Aber wir haben auch da ein Verbesserungspotenzial. Es ist für mich zum Beispiel schwer verständlich, dass ein Ortsteil wie Barzheim nicht angefahren wird; vor allem im direkten Vergleich mit den Frequenzen über den Reiat sehe ich da Handlungsbedarf.
Die Zielsetzung der Erhöhung des Steuersubstrates durch Ansiedlung von Familien und einer positiven Bevölkerungsentwicklung verlangt auch nach einer guten Anbindung der Ortsteile zu den Arbeitsplätzen. Dies ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und muss, aus meiner Sicht, gewährleistet sein.“
Nötige soziale Kompetenz
„Unsere sozialen Werke sind sehr wichtig. Sie sind ein Grundstein für unseren Wohlstand, unsere Gesundheit und sie geben uns Sicherheit.
Sie sollen aber dort oder denen vorbehalten sein, wo sie wirklich gebraucht werden. Wichtig sind Missbrauchsbekämpfung und es darf kein Giesskannenprinzip geben, sonst funktioniert das nicht. Das heisst aber auch, dass diese Unterstützung auch angefordert werden muss, wo es halt denen, die es am nötigsten hätten, oft schwer fällt, diesen Schritt zu wagen. Mit meiner offenen und kommunikativen Art denke ich, dass gerade diese Personen Zugang finden. Mit meiner Tätigkeit in der altra hatte ich sehr engen Kontakt mit wirklich Bedürftigen gehabt und bringe da einen schönen Rucksack an Erfahrungen schon mal mit.“
Wohnraumentwicklung zur Steigerung des Steuersubstrates
„Sinnvolle Wohnraumentwicklung sieht vor, weiterhin der Zentrumverdichtung volle Aufmerksamkeit zu schenken und keine „wilde Zersiedelung“ zu zulassen, entsprechend auch vernünftig Bauland zur Verfügung zu stellen. Momentan sin ca. 130 Wohnungen projektiert resp. im Bau. Durchschnittliche Substratgenerierung liegt bei ca. 100'000.- Franken pro 30 Wohnungen. Das heisst, wir sind vom verfügbaren Bauland noch nicht unter Druck, aber wir müssen uns jetzt daran machen, weitere Reserven zu erlangen, damit der Trend nicht versiegt. Dabei eingeschlossen ist auch die Frage, was in naher Zukunft mit der Badi passiert.“
Einbürgerungen und Ausländerfrage
Restriktiv, fair, klar nach gegebenen gesetzlichen Vorgaben. Die Integration fängt meiner Meinung nach mit dem seriösen Erlernen einer unserer Landessprachen (bei uns D) UND deren GUTER Beherrschung an. Ohne diese Bereitschaft seitens des/der Immigranten scheitert die Integration, ebenso bei fehlender Anpassungsfähigkeit resp. der Bereitschaft unsere Mentalität, Werte, Religion etc. zu respektieren – bei fehlender Motivation muss klar und ohne Diskussion von der Einbürgerung abgesehen werden.
Vereinsleben
„Das ist natürlich klar beruflich bedingt, dass ich nicht an einem regelmässigen Vereinsleben teilnehmen kann. Vor meiner Zeit als Linienpilot war ich ziemlich aktiv, habe Badminton gespielt und ein paar Jahre American Football in der Nati-A. Ich war auch aktiv in der Feuerwehr tätig, damals allerdings noch in Barzheim, später in Schaffhausen. Aktiv bin ich seit 1989 in der Segelfluggruppe Binningen. Die Aussicht auf eine gewisse Teilnahme am Vereinsleben ist auch Grund für die Aufgabe des schönen Berufes und einer der motivierenden Vorteile im Präsiamt, da ich doch ein geselliger Mensch bin! Ich hab auch ein paar Passivmitgliedschaften…“
Zukunft Kesslerloch
„Ich habe schon im Vorfeld geäussert dass ich nicht über die Kreativität verfüge, um mir dort etwas wie ein Pavillon oder Museum „vorzustellen“. Dafür gibt es sehr gute Leute mit der richtigen Ader, die das können und Ideen haben. Aber ich weiss sehr genau, was ich NICHT will: Einen Schrott-Schredder. Warum: Grenzwerte hin oder her, es ist gesunder Menschenverstand, dass bei unseren Westwindlagen, die nun mal 75% der Zeit herrschen, der Lärm ins Dorf und weiter getragen wird. Wers nicht glaubt, soll doch mal unter der Woche ein paar Minuten vor das Fliegermuseum in Dübendorf stehen um ein Hörprobe vom gegenüberliegenden Betrieb zu nehmen. Es ist nun mal der falsche Betrieb am falschen Ort und ich bin klar gegen diese Art der Ansiedlung, vor allem deshalb, dass wir uns als Top-Wohnort vermarkten. Klar ist es wichtig, dass die Arbeit im Dorf existiert und wir eine Wertschöpfung generieren wollen, aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht mit einer solchen Belastung schlussendlich für die ganze Region.“
39 Jahre alt: Zu jung?
„Alain Berset wurde vor wenigen Wochen mit 38 in den Bundesrat gewählt. So denke ich ist es jetzt höchste Zeit für mich als Gemeindepräsidenten anzutreten sonst schlägt bald die Altersguillotine zu. Aber Spass bei Seite, ich denke ich habe ein geradezu ideales Alter für den Start in dieses Amt. Noch die Innovationsfreude, die schnelle Auffassungsgabe der Jugend und auch das nötige Verständnis für ihre Anliegen aber auch schon genügend Weitblick für die Bedürfnisse der älteren Menschen.“
Rolle bei der Leitbilderarbeitung: Warum Religion und Kirche?
„Ich wurde angefragt und hatte noch 3 oder 4 Themen zur Auswahl, und gerade deswegen, und das beantwortet den 2. Teil der Frage, weil ich nicht so „sattelfest“ in dem Thema war, nahm ich diese Herausforderung an. Es war für mich eine sehr interessante und beindruckende Arbeit mit einer ganz tollen Gruppe, die mir Einblick in ein mir nicht sehr geläufiges Gebiet gab. Es war ein manchmal schwieriges Gebiet, es brauchte Fingerspitzengefühl und eine ausgewogene Wortwahl.“
Tagesschule
„Man wird das Projekt nun laufen lassen und die Entwicklung beobachten. Es ist ein gutes Angebot und wichtiger Faktor für beruflich sehr engagierte Eltern um sich in Thayngen niederzulassen. Die Tagesschule sollte durch die Schulgebühren nach einer Anschubfinanzierung selbsttragend sein, ansonsten wird auch dort der Finger drauf gehalten und korrigiert.“
Wählbar für SP oder OeBS- Wähler im 2. Wahlgang?
„Ja, weil mir die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinaus für Thayngen ein ganz wichtiges Anliegen ist, und ich glaube, dass dem entsprechend meine Einstellung bekannt ist. Die Anliegen dieser Parteien sind wichtig und haben Gewicht bei der Entscheidungsfindung.“
Infrastruktur
„Selbstverständlich muss diese sehr gute Infrastruktur, auf die wir auch stolz sein können, auf dem hohen Niveau gehalten werden und eine Weiterentwicklung bedarfsgerecht und sinnvoll möglich sein.“
ÖV
„Ein wichtiges Argument zur Bevölkerungsentwicklung und entsprechender Entwicklung des Steuersubstrates. Durch die erfreulichen Firmen-Ansiedlungen vor allem in Schaffhausen muss eine gute Verbindung zum Wohnort gewährleistet werden.“
Familiensituation
„Ich habe einen 6-jährigen Sohn der bei seiner Mutter auch hier in Thayngen lebt. Dadurch, dass seine Mutter und ich ein sehr gutes Verhältnis pflegen, reden wir zum Beispiel auch in Erziehungsfragen die gleiche Sprache. Etwas unkonventionell, aber erfolgreich und stabil! (lacht) Ich bin seit einigen Jahren mit meiner Partnerin zusammen, welche allerdings im Raum Neuenburg lebt und dort als Direktionsassistentin ihre Arbeit hat.“
Freizeit
„Ich verbringe soviel Zeit als möglich mit meinem Sohn, wo wir auch gemeinsamen Interessen fröhnen, wie zum Beispiel dem Modellraketenbau. Daneben, wie schon vorab erwähnt, bin ich aktiv in der Segelfluggruppe Binningen seit bald 22 Jahren dabei. Sonst bin ich viel auf dem Mountainbike unterwegs und verbringe auch mal gerne Zeit vor dem Computer.“
Wehrhaft gegen den Kanton für Mehrheiten?
"Oh ja, auf jeden Fall. Schon bei meinem Einstieg in die Regionalpolitik war es mein Anliegen, vor allem der Entscheidungskompetenz auf Gemeindeebene zumindest Sorge zu tragen - aber noch lieber zu stärken!"
Alterswohnheim vor Badi: Warum?
"Dies hat, bei mir wenigstens, auch einen emotionalen Hintergrund; ich denke, unseren älteren Mitmenschen gebührt dieser Respekt, sie waren schliesslich auch beteiligt am Aufbau unseres heutigen Wohlstandes, und dafür dürfen wir Jungen gerne auch etwas zurückgeben! Wir werden schlussendlich alle älter und ich würde mich selber freuen, den Lebensabend in angemessenen Verhältnissen zu verbringen!"
Zentrumsverdichtung: Schwerpunkte?
"Grundsätzlich beinhaltet das Wort den wichtigen Schritt gegen eine wilde Zersiedelung, wie wir es aus anderen Gebieten kennen, wo, sagen wir mal milde, Raubbau mit wertvollem Land betrieben und unter gewissen Interessen zubetoniert wird. Ich will, dass wir hauptsächlich die zentral gelegenen Landreserven zuerst und vernünftig nutzen und die Altliegenschaften im Zentrum müssen unbedingt angegangen werden."
Gemeindepräsident werden: Warum?
"Es sind viele Aspekte. Aber es hat unter anderem damit zu tun, dass mir jedes mal, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, die Schönheit unserer Gegend bewusst wird und es ist ein gutes Gefühl, hier den Lebensmittelpunkt zu haben. Kurz, eine Gemeinde, für die es sich lohnt, Einsatz zu zeigen und geradlinig in die Zukunft zu politisieren. Und: Ich liebe die Herausforderung!"
Thayngen im Jahr 2022?
"Wir haben 10% mehr Einwohner als heute, entsprechend eine gut ausgelastete Infrastruktur mit gesundem und stabilen Steuersubstrat, auch durch die Ansiedlung weiterer KMU. Die Budgets und Rechnungen sind ausgeglichen. Unser neues AWH strahlt im Sonnenschein und die Bevölkerung sonnt sich im mit Kollektoren geheizten neuen Schwimmbädl (lacht). Die Gemeinde kann sich über einige erreichte Ziele aus dem Leitbild freuen…"
Vorstoss als Interpellation: Windkraftmessungen auf Gemeindegebiet
"Wurde damals als Motion eingereicht und gebodigt mit alten Windmessinfos, obwohl 5km nördlich im Süddeutschen 3 Grossräder schon mächtig Strom lieferten. Umwandlung in Interpellation, der Kanton hat selber Messungen vorgenommen, Resultat ist bekannt. Dies zeigte auf, dass wir damals schon richtig richtig lagen…"
Vorstoss als Interpellation: Einsparungspotential in der EDV Gemeinde Thayngen
"Führte zur Überprüfung der gegebenen Supportlösungen und konnte aus vertraglichen Gründen nicht ganz zielgerecht erreicht werden. Andere Einsparungen im kleineren Rahmen wurden getätigt."
Vorstoss als Interpellation: Ersatz Heizzentrale durch Energieunternehmen
"Die Idee der süddeutschen Solarcomplex wurde eingebracht, konnte aber nicht im gleichen Rahmen sofort umgesetzt werden. Langfristig Ziele aus dieser Interpellation werden jetzt erreicht, z Bsp. Der Anschluss Alterswohnheim an die Anlage Winzeler und die BGA Unterbuck in der Projektierungsphase; es geht viel in dieser Richtung. Wir hatten schon diverse Vorstösse wie z Bsp. der Kleinwasserkraftwerke von Sonja Imthurn. Dies zeigte wieder auf, dass wir richtig liegen…"
Vorstoss als Motion: Kein Littering in Thayngen
"Dies ist ein persönlicher Aufreger von mir. Ich werde weiterhin mit aller Überzeugung und Kraft die Dank der bestehenden Rechtsbasis möglichen Massnahmen zur Bekämpfung des Litterings einsetzen. Wurde auch leider gebodigt, da wieder ein Gesetz befürchtet wurde, es wäre aber nur ein Anpassung des Anhanges der Polizeiverordnung gewesen und ein Kommunikationsauftrag an den Gemeinderat, wäre einfach und günstig gewesen. Der herumliegende Abfall steigt frappant an."
Vorstoss als Motion: Stärkung der Demokratie: Einführung der Gemeindeversammlung
"Dies war mein wahrscheinlich mutigster Vorstoss bis jetzt. Dieser wurde knapp abgelehnt mit 6 zu 8 Stimmen, und war natürlich ein emotionaler Vorstoss sowie ein Weckruf an die Einwohnerräte, sich wieder mit mehr „Volksvertretertum“ als Parteigeplänkel und persönlichen Anliegen auseinanderzusetzen. Ich will den Einwohnerrat dazu motivieren, engagiert Lösungen für unsere Gemeinde über die Parteigrenzen hinaus zu finden. Ich bin überzeugt, dass wir so näher am Puls der Bevölkerung handeln. Der Einwohnerrat ist aber auch aufgerufen, die Vorschläge des Gemeinderates sehr kritisch zu prüfen. Die Gemeindeversammlung kann aktuell nicht ohne Gesetzesanpassungen des Kantons wieder eingeführt werden. Das Thema liegt mir immer noch sehr am Herzen obwohl im Falle eines Wahlerfolgs dieses Thema nicht zu oberst in der Agenda stehen würde; erstens stünden mir nicht mehr die gleichen Institutionen zur Verfügung wie im Einwohnerrat und zweitens müssen nach neustem Wissensstand die Kräfte und Prioritäten verschoben werden…Finanzen, Alterswohnheim, Badi…. "